Nunja, wer Loriot kennt, dem sind diese Zeilen vertraut. Doch eigentlich hat der Artikel nix mit Loriot zu tun – das war nur Lockmittel *lacht*. Aber ich denke darüber nach. Ich will wieder mal ein Klavierstück komponieren. Irgendeine verträumte Melodie. Ich hatte es einst sein gelassen, da mir ein befreundeter Pianist (naja, also jemand, der schon länger Klavierunterricht hatte) meine Kreationen als “nett, aber nicht so wirklich für Klavier” bezeichnet hat und ich dachte, es ist einfach nicht schön spielbar. Und ich wollte doch etwas schreiben, was schön klingt und sogar spielbar ist für Klavierhände. Aber irgendwie habe ich wieder eine Art Begeisterung dafür entwickelt. Allein wenn ich da ne halbe Stunde am Instrument sitze und ich alles um mich herum vergesse.
Leider kann ich wenig “auswendig” spielen, alles klingt irgendwie (noch) gleich. Aber nichtsdestotrotz, klingt es doch trotzdem erholsam und gedankenversunken, gedankenvertreibend und verträumt. Warum das nicht gegen alle “ehrbare Kritik” aufbringen und dennoch zu Papier zu bringen? Irgendwie bin ich mit der Musik so sehr verbunden, dass man nur wenig braucht, dass ich mich selbst als “zu schlecht” bezeichne und es sein lasse
… wie schade. Ausbrechen ist angesagt
lacht.
Verfasst von klebary